Europäische Auszeichnung

Engagement für den Sport in Europa: Triphaus und te Uhle in Potsdam geehrt

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Europäische Auszeichnung: Ludger Triphaus (hinten, links) und Reinhardt te Uhle (rechts daneben) beim Festakt in Potsdam, umrahmt von zwei Mitgliedern des Potsdamer Garderegiments sowie den Netzwerkmitgliedern Steffie Lamers und Manfred Wothe. Foto: Andresen

Potsdam. Ludger Triphaus, Präsident der Europäischen Akademie des Sports (eads) mit Sitz in Bocholt und Velen, sowie Akademieleiter Reinhardt te Uhle sind „für besonderes Engagement in der europäischen Zusammenarbeit im Sport“ geehrt worden, teilte die eads mit.

Die Auszeichnung erfolgte während einer Festveranstaltung des Europäischen Netzwerkes der Akademien des Sports, das sein 20-jähriges Bestehen in Potsdam feierte.
Die beiden Bocholter sowie weitere Netzwerkmitglieder hätten sich in den zwei Jahrzehnten des Bestehens „enorm für den Einigungsprozess in Europa eingesezt“, hieß es von Laudator Manfred Wothe als Netzwerk-Koordinator in Potsdam. Die eads, 1992 in Velen aus der Taufe gehoben, sowie die Europäische Akademie des rheinland-pfälzischen Sports in Trier waren 1999 Ideengeber und Gründer des mittlerweile europaweiten Netzwerkes. Ihm gehören 19 Organisationen aus West- und Mitteleuropa an. Sie haben sich neben dem wissenschaftlichen Austausch unter anderem auch Begegnungen mit Aktiven auf die Fahnen geschrieben.
In seiner Festrede betonte Karl-Heinz Lambertz, Präsident des 350 Mitglieder umfassenden Europäischen Ausschusses der Regionen: „Sport baut Brücken. Wir erreichen allein mit unserer Organisation eine Million Menschen. Das schon zeigt, wie wichtig der Sport für unsere Gesellschaft ist.“
 
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20 Jahre Netzwerk: Ehrung in Potsdam. Die Europäische Akademie des Sports gehörte 1999 mit der Sportakademie Trier zu den Gründungsmitgliedern. Foto: Andresen