eads erhält Förderzusage für Interreg-Projekt Euregiade

Wie kann die Region Westmünsterland/Achterhoek im Wettbewerb der Regionen stärker werden? Welche Möglichkeiten bieten Großevents mit sportbezogenen und kulturellen Schwerpunkten? Die Europäische Akademie des Sports (eads), Bocholt, hat eine Förderzusage für eine mögliche Euregiade erhalten. Jetzt soll geprüft werden, ob solch eine Großveranstaltung realisierbar sein kann. Mit der Euregiade möchten die Projektpartner in der Tradition der Euregiosportfeste der 1970er und 1980er Jahre die grenzübergreifende Zusammenarbeit im sozio-kulturellen Bereich neu ankurbeln.

Die Initiative für ein neuartiges Großevent Euregiade greift dafür auf frühere Erfahrungen der Euregiosportfeste zurück und erweitert sie in einer umfassenden Programm- und Teilnehmerstruktur in einer Förderinitiative, die die gesamte Euregio umfasst. Als Euregiade zeigt das Sport-, Kultur- und Musikevent für Kinder und Jugendliche gewisse Parallelen zu den Ruhr Games, die ebenfalls dezentral und regional auf dem Gebiet des Kommunalverbandes Ruhr ausgetragen werden.

In einem ersten Schritt werden die Projektakteure im Vorfeld durch eine Machbarkeitsstudie die Chancen und den Mehrwert eines solchen Vorhabens für die Region erfassen. Die Akteure dieser Studie werden mit ausgewählten Vertretern von Kommunen, Vereinen, Wirtschafts- und Kultureinrichtungen in Kontakt treten. So sollen erste Einschätzungen und Kooperationen für eine Euregiade gesammelt werden.

Die eads freut sich sehr, das der Eueregiorat den Antrag genehmigt hat und mit einer Anteilsfinanzierung aus dem Rahmenprojekt Interreg V zugesagt hat. Es wird durch die Provinz Gelderland kofinanziert.

Durchgeführt wird die Studie durch die Europäische Akademie des Sports in Zusammenarbeit mit der Hogeschool Arnhem Nijmegen, dem Willibaldt Gebhardt Institut Münster, der Geldersen Sportfederatie und den Provinzen Overijssel  und  Gelderland.

Das Projekt „Machbarkeitsstudie Euregiade“ wird im Rahmen des Interreg-V-A-
Programms Deutschland-Nederland ermöglicht und von der Europäischen Union und Provinz Gelderland mitfinanziert.